Shakespeare und die Bacon-Mythen
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In «Shakespeare und die Bacon-Mythen» beleuchtet Kuno Fischer die anhaltende Debatte um die Autorenfrage in Bezug auf die Werke William Shakespeares und die mögliche Verbindung zu Francis Bacon. Fischer, ein renommierter Literaturwissenschaftler, analysiert die verschiedenen Theorien und Mythen, die im Lauf der Jahrhunderte rund um die Autorenidentität entstanden sind. Mit einer klaren, präzisen Sprache und einem tiefen Verständnis für die elisabethanische Literatur führt er seine Leser durch die Komplexität der literarischen Kontexte und philosophischen Strömungen des 16. und 17. Jahrhunderts und zeigt, wie diese die Wahrnehmung Shakespeares beeinflussten. Kuno Fischer (1824-1907) war ein einflussreicher deutscher Philosoph und Literaturhistoriker, dessen Arbeiten sich häufig mit der Verbindung von Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft beschäftigt haben. Sein Interesse an Shakespeare und Bacon könnte aus seiner breiten Bildung in Philosophie und Literatur rühren, sowie seinem Wunsch, die zeitgenössischen Missverständnisse über große literarische Figuren zu entlarven. Fischer galt als Pionier auf dem Gebiet der Shakespeare-Forschung und trug mit diesem Buch maßgeblich zur Akademisierung der Shakespeare-Rezeption bei. Dieses Buch ist für jeden, der ein ernsthaftes Interesse an Shakespeare, der literarischen Geschichte und den Mythen seiner Zeit hat, unverzichtbar. Fischer bezieht Stellung und regt zur kritischen Reflexion über die Authentizität literarischer Werke an. Ermutigt dazu, hinter die Facetten der Literatur zu schauen, bietet das Buch neben einer tiefgängigen Analyse auch neue Perspektiven auf Texte, die seit Jahrhunderten die Forschung beschäftigen.